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Landgut Gühlen

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Geschichte

Von Jägern und Präsidenten: Man ahnt es schon – das idyllische Anwesen hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Das Landgut Gühlen ist in seiner Ursprungsanlage ein charakteristisches Zeugnis historischer Villenarchitektur im so genannten Heimatstil der Zeit um 1900. Daher wurde das Landgut Gühlen bestehend aus Landhaus, Verbindungsbau, Wirtschaftsgebäude und Parkanlage im Januar 2010 durch das Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum auf die Denkmalliste gesetzt.

1884 Das Landhaus selber stammt aus dem Jahr 1884 und diente als gräflicher Landsitz. Damals ließ Graf zu Eulenburg das große Wohnhaus mit separatem Wirtschaftsgebäude auf dem ursprünglichen Gutshof errichten. Das Ensemble war charakteristisch für die damalige Villenarchitektur im Heimatstil, dessen Ursprung in der Romantik und der englischen Gartenbaukunst des frühen 18. Jahrhunderts liegt. Die originalen Parkettfußböden und die offenen Kamine in allen Salons sind erhalten.
1926 1926 erwarb Reichsbankpräsident Hjalmar Schacht das Landgut. Während seiner Amtszeiten als Reichsbankpräsident 1923 bis 1930 und 1933 bis 1939 verbrachte er hier seine Wochenenden und nutzte das Anwesen als Sommersitz und Jagdschloss. In seiner Zeit als Privatmann vom April 1930 bis März 1933 und nach seiner Entlassung 1939 war er auf dem Landgut ansässig. 1935 bis 1942 wurde der Verbindungsbau Landhaus und Wirtschaftsgebäude errichtet, wo sich der große Saal befindet.
DDR Zu DDR-Zeiten nutzte die Staatsregierung der damaligen Deutschen Demokratischen Republik das Jagdhaus am idyllischen und abgelegenen Gudelacksee als Unterkunft für Staatsgäste des Ministerrats. Das gesamte Gelände wurde zum Sperrgebiet erklärt und durfte nur mit Sondervollmachten betreten werden. In dieser Zeit wurden auch verschiedene Um- und Anbauten im Jagdhaus und an den Außenbereichen vorgenommen. So wurde circa 1965 der Nordflügel mit den Gästezimmern angefügt.
1994 Im August 1994 übernahmen die heutigen Betreiber das Landgut Gühlen. Nach umfangreichen Modernisierungsarbeiten und liebevoller Restaurierung der historischen Substanz strahlt das Landhaus in seinem ursprünglichen Stil. Was sich in Räumen wie der alten Bibliothek oder dem Rosa Salon im Laufe von über hundert Jahren alles zugetragen haben mag, lässt sich mit einiger Phantasie erahnen. Auch die Außenanlagen wurden restauriert und der Landschaftspark wiederhergestellt.