Landgut Gühlen

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History (currently available in German only)


Von Jägern und Präsidenten: Man ahnt es schon - das idyllische Anwesen hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Das eigentliche Landhaus stammt aus dem Jahr 1884. Die originalen Parkettfußböden und die offenen Kamine in allen Salons sind noch erhalten geblieben.

1926 erwarb Reichsbankpräsident Hjalmar Schacht das Landgut Gühlen. Während seiner Amtszeiten als Reichsbankpräsident (1923 bis 1930 und 1933 bis 1939) verbrachte Hjalmar Schacht hier seine Wochenende und nutzte das Anwesen als Sommersitz und Jagdschloss. Während seiner Zeit als Privatmann vom April 1930 bis März 1933 und nach seiner Entlassung im Januar 1939 war er überwiegend auf dem Landgut Gühlen ansässig.

Zu DDR-Zeiten nutzte die Staatsregierung das Haus am schönen Gudelacksee als Gästeheim des Ministerrats. Das gesamte Gelände wurde zum Sperrgebiet erklärt und durfte nur mit Sondervollmachten betreten werden. In dieser Zeit wurden auch verschiedene Um- und Anbauten vorgenommen.

Im August 1994 übernahmen die heutigen Betreiber das Landgut Gühlen. Nach umfangreichen Modernisierungsarbeiten und der liebevollen Restaurierung der historischen Substanz strahlt das Landhaus nun wieder in seinem ursprünglichen Stil. Was sich in Räumen wie der alten Bibliothek oder dem Rosa Salon im Laufe von über hundert Jahren alles zugetragen haben mag, läßt sich mit einiger Fantasie erahnen! Auch die Außenanlagen wurden restauriert und der frühere Landschaftspark wiederhergestellt.

 

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