Mit einer eigens programmierten Kundendatenbankanwendung haben sich jetzt die Sorat Hotels in Sachen Verkaufssoftware von allen herkömmlichen Systemen unabhängig gemacht. Das neue Programm, das seit zwei Monaten unter dem Namen "Linotel" in den Verkaufsabteilungen der Gruppe Verwendung findet, wurde auf Linux-Basis programmiert. Die wichtigsten Vorteile dieses spektakulären Betriebssystems, das übrigens auch vom Deutschen Bundestag eingesetzt wird, ist in erster Linie seine Stabilität sowie die Lizenzfreiheit. Im Gegensatz zu allen Microsoft-Anwendungen steht Linux unter einer General Public Licence und ist daher für alle Nutzer kostenfrei. Mit dem neuen Programm Linotel hat das Sorat-Management in Zusammenarbeit mit seinen IT-Spezialisten ein optimales Arbeitsmittel für seine Verkäufer entwickelt. Die zentrale Datenbank steht kurzerhand im Internet, so dass alle Verkaufsmitarbeiter jederzeit und ortsunabhängig Zugriff auf die Daten haben und unabhängig von einem Computer-Netzwerk weltweit damit arbeiten können. Lästige Datensynchronisation, wie sie bei den meisten angebotenen Verkaufsprogrammen notwendig ist, entfällt. Jeder Zugangsberechtigte erhält jederzeit die für ihn wichtigen und top-aktuellen Informationen. Automatische Brief- und Angebots-Erstellung aus Datenbankinhalten erfolgt in Sekundenschnelle. Das Programm dient den Sales Managern gleichzeitig als Terminplaner, Wiedervorlage, Kundeninformation und Reportingsystem. Außerdem ist über eine Schnittstelle zu den Front Office-Systemen der Hotels eine Abfrage der aktuellen Umsätze jedes Kunden möglich. Das Management kann darüber hinaus über programmierbare Reports die Aktivitäten der einzelnen Verkäufer bis ins Detail nachvollziehen. Über diese Kontrollfunktion sind die Daten auch gegen Missbrauch wie Kopieren oder Löschen geschützt, da das Programm alle Aktivitäten der Nutzer speichert. Die Anwendung wurde in enger Abstimmung mit Nutzern, Management und IT-Verantwortlichen programmiert, wobei die jahrelangen Erfahrungen mit anderen Hotelverkaufsprogrammen mit in die Entwicklung einflossen. "Wie alle anderen Hotelunternehmen mit einer dezentralen Verkaufsstruktur haben wir bisher immer mit den Anfälligkeiten und Beschränkungen der etablierten Verkaufsprogramme leben müssen," so Antje Pflug, Verkaufs- und Marketingdirektorin der Sorat Hotels. "Dies hat uns schon immer geärgert, zumal die handelsüblichen Anwendungen in der Anschaffung sehr teuer sind. Mit unserer eigenen Software haben wir uns jetzt alle Wünsche erfüllen können. Wir überlegen nun, das Programm auch anderen Interessierten auf Basis eines Dienstleistungsvertrags zur Verfügung zu stellen." Auskünfte dazu gibt Antje Pflug, Verkaufs- und Marketingdirektorin der Sorat Hotels unter Telefon (030) 60 00 88 00.