SORAT Hotel Brandenburg



Freizeit in Brandenburg an der Havel

Kunst und Kultur: Museen

 

Was Brandenburg zu bieten hat, kann sich sehen lassen! Einen Überblick über die Geschichte der Stadt, von der Urgeschichte bis zur Gegenwart, bieten die Ausstellungen der Museen. Das Museum im Frey-Haus entwickelte sich bis heute zu einem regionalgeschichtlichen Museum mit einer Dauerausstellung zu Naturraum und Umwelt, Ur- und Frühgeschichte des Havellandes und ständig wechselnden Sonderausstellungen im Hofgebäude. Besondere Erwähnung verdient die hier vorhandene Spielzeugsammlung. Der Museumshof ist in den Sommermonaten ein beliebter Treffpunkt zu Theateraufführungen und Konzerten. Im Steintorturm befindet sich die Dokumentation zum mittelalterlichen Befestigungs- und Gerichtswesen der Stadt Brandenburg und das Lapidarium mittelalterlicher und frühzeitlicher Bausteine. Der Aussichtsrundgang bietet einen außergewöhnlichen Blick auf die Innenstadt.

Das Dommuseum gewährt einen Einblick in den Domschatz und veranschaulicht das kirchliche Leben mit Exponaten wie originalen Urkunden und Siegeln.

Ziel des Industriemuseums ist es, die einmaligen Zeugnisse der industriellen Entwicklung der 80jährigen Geschichte des Stahlwerkes der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das in Westeuropa völlig verschwundene Siemens-Martin-Verfahren zur Stahlerzeugung mit einem SM-Ofen und metallurgischen Anlagen als Industriedenkmal kann in Zukunft besichtigt werden.

 

Kunst und Kultur: Theater

 

Das Brandenburger Theater bietet ein abwechslungsreiches und interessantes Programm. Es scheut weder schwierige Inszenierungen, noch klassische Werke, um sein Publikum zu faszinieren. Das Repertoire der Brandenburger Symphoniker reicht vom Klassiker bis zur Moderne. Aber auch die Kleinkunst kommt in Brandenburg nicht zu kurz. Dafür sorgt das Kulturlabor in der Warschauer Straße und im Fontane-Club mit seinem umfangreichen Programm, das von Ausstellungen über Konzerte und Kabarett bis zu Filmvorführungen reicht. Zur Entspannung laden Sie auch die Sommermusiken in der St. Katharinenkirche, St. Gotthardtkirche und im Dom ein. Natürlich gehören die Kinder- und Jugendkunstgalerie "Sonnensegel" und die Wredowsche Zeichenschule zur interessanten Kulturlandschaft der Stadt. Sie widmen sich auf verschiedenste Weise der Kunsterziehung und gestalten ebenfalls Ausstellungen. Auch die Wahl historischer Orte spricht für die kreative Vielfalt, seien es Installationen in der St. Petri Kapelle oder Inszenierungen im Paulikloster.

 

Kunst und Kultur: Fritze Bollmann wollte angeln

 

Und hat wirklich gelebt. Er wurde 1852 in der Nähe von Magdeburg geboren und wohnte seit 1875 in Brandenburg an der Havel. Barbier war sein Beruf. Der Brunnen in der Innenstadt trägt seinen Namen und erinnert noch heute an das Brandenburger Original.

Fritze Bollmann

In Brandenburg uff'n Beetzsee,
da steht 'n Fischerkahn,
und darin sitzt Fritze Bollmann,
mit seinem Angelkram.

Fritze Bollmann wollte angeln,
da fiel die Angel rin,
Fritze Bollmann wollt 'se langen,
da fiel er hinterdrin.

Fritze Bollmann schrie um Hilfe,
"Liebe Leute, rettet mir,
denn ick bin doch Fritze Bollmann,
aus der Altstadt der Barbier."

Nur die Angel ward gerettet,
Fritze Bollmann, der ersuff.
Und seitdem jeht Fritze Bollmann
uff'n Beetzsee nich mehr ruff.

Fritze Bollmann kam in'n Himmel:
"Lieber Petrus, laß mir durch,
denn ick bin doch Fritze Bollmmann,
der Barbier aus Brandenburg."

Und der Petrus ließ sich rühren
und sprach: "Bollmann, komm man rin,
hier jibt's och wat zu balbieren,
komm man her und seef mir in."

Fritze Bollmann der balbierte,
Petrus schrie: "Oh Schreck, oh Graus,
tust mir schändlich massakrieren,
det hält ja keen Deibel aus!

Uff de jroße Himmelsleiter,
kannste widder runter jehn'n,
kratz man unten feste weiter,
ick laß mir 'n Vollbart steh'n!"

 

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